Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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Rooten

Der Begriff Rooten wird für das Einräumen erweiterter Benutzerrechte auf mobilen Geräten, wie Smartphones oder Tablets, genutzt. Durch das Rooten des mobilen Geräts werden die ursprünglich von dem Hersteller für den Benutzer begrenzten Rechte zur Veränderung beispielsweise des Betriebssystems oder von vorinstallierten Apps erweitert. Gewöhnlich wird der Begriff Rooten für Linux- oder Android-basierte Geräte verwendet. Zum Rooten der Geräte werden spezielle Programme verwendet, die Schwachstellen in dem Betriebssystem ausnutzen. Aber Vorsicht: Das Rooten kann negative Auswirkungen und Nachteile für die Nutzung des mobilen Geräts haben. Laut den Nutzungsbedingungen von Geräteherstellern erlischt durch die vorgenommenen Veränderungen meistens die Herstellergarantie für das Gerät. Beim Root-Prozess können sich zudem Fehler ereignen, welche ein Gerät unbrauchbar machen. Ebenso können Nutzerdaten verloren gehen. Aufgrund der erweiterten Rechte können zudem die Auswirkungen von Malware weitaus umfangreicher sein.