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Jeder Klick ein Treffer!

Wer sucht, der findet – wenig Passendes und viel Unbrauchbares. Das ist eine Erfahrung, die viele Internetsurfer oft machen, wenn sie sich mit konkreten Anliegen der Hilfe von Suchmaschinen bedienen. Diese sind eben auch nur Werkzeuge, die nicht von selbst denken. Glücklicherweise gibt es aber mittlerweile schon sehr nutzerfreundliche Suchmasken, durch die eine Recherche wesentlich erleichtert wird. Unter dem Begriff "Suchmaschinen" werden dabei mehrere ganz unterschiedliche Werkzeugtypen zusammengefasst.

  • Die echten Suchmaschinen wie Google forschen im Netz aktiv nach Inhalten, die dabei eingesetzten kleinen Rechercheprogramme nennt man Spider, Robots, Crawler oder Agenten. Ständig durchsuchen diese das Internet und melden auf einzelnen Seiten gefundene Begriffe an die Datenbanken der Suchmaschinenbetreiber.
  • Bei Metasuchmaschinen (z. B. metacrawler.de) handelt es sich um darüber liegende Suchwerkzeuge. Sie greifen auf die Daten der an sie angeschlossenen Suchmaschinen oder Kataloge zurück. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Seitensuchmaschinen (z. B. koeln.de), die Inhalte von konkreten Webseiten untersuchen. Und schließlich gibt es auch Kataloge, wie Yahoo: Nach thematischen Bereichen gestaltete Auflistungen von Links, die von eigenen Redaktionen erstellt werden und in denen man strukturiert suchen kann

Damit eine Internetseite als Ergebnis einer Suchanfrage auftaucht, muss sie in eine Suchmaschine aufgenommen worden sein. Das kann einerseits durch die aktive Anmeldung durch den Betreiber erfolgen. Andererseits durchforsten Suchmaschinen laufend das Internet und nehmen Seiten in ihre Indizes auf. Manche Links tauchen aber auch deshalb in Ergebnislisten auf, weil die Seitenbetreiber die Suchmaschinenbetreiber dafür bezahlen. Bei seriösen Suchmaschinen sind solche werbliche Links als Anzeigen gekennzeichnet. In Google und Yahoo werden sie etwa rechts neben der Ergebnisliste als Anzeigen bzw. Sponsorenlinks angezeigt.

Das Internet wird immer umfangreicher, und der Konkurrenzkampf unter den Suchmaschinen immer größer. So versuchen manche Betreiber, sich durch die Erweiterung ihres Leistungsspektrums von anderen abzuheben, etwa mit integrierten Wettervorhersagen oder durch das Anbieten eigener E-Mail-Konten.

Suchmaschinen können aber auch Sicherheitsrisiken in sich bergen: In den Ergebnislisten von Suchmaschinen tauchen immer wieder Links zu gefährlichen Webseiten auf – also zu Internetseiten, auf denen man sich mit Internetschädlingen wie etwa Spyware infizieren kann. Daher sollten Sie beim Einsatz von Suchmaschinen immer darauf achten, dass Ihre Virenschutzsoftware auf dem aktuellen Stand und Ihre Firewall aktiviert ist.


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