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Der Staat online

Mal eben zwischendurch einen Meldeantrag zu Hause am Sofa ausfüllen, im Café bei Espresso und Kuchen Einspruch gegen einen Bescheid erheben, vom Strandkorb aus die Steuererklärung verfassen – all das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits heute möglich.
E-Government, also die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung und zwischen den Behörden untereinander wird europaweit immer populärer. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über den aktuellen Entwicklungsstand von E-Government und die Möglichkeiten, wie Sie bei Ihrer elektronischen Kommunikation mit den Behörden auf Sicherheit achten können.

E-Government – was bedeutet das?

Die Online-Aktivitäten des Staates konzentrieren sich auf drei Wege:
Zum einen werden Informationen im Internet veröffentlicht: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, man erfährt online den Fahrplan des kommunalen Verkehrsverbunds oder die Namen der zuständigen Sachbearbeiter im Meldeamt. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, auf elektronischem Weg direkt Kontakt mit Ansprechpartnern in der Verwaltung aufzunehmen oder Formulare aus dem Internet herunter zu laden. Und dann gibt es noch jene Vorgänge wie die Entrichtung von Gebühren oder die Übermittlung von Formularen, die gleich zur Gänze online abgewickelt werden können.

In ihrer Strategie "Deutschland Online" haben sich Bund, Länder und Kommunen das Ziel gesetzt, bis Ende 2008 alle geeigneten Verwaltungsverfahren online zur Verfügung zu stellen. Zu den vorrangigen Modellprojekten zählen dabei jene Dienstleistungen, die besonders oft in Anspruch genommen werden, wie etwa das Melde- und Personenstandswesen, das Bauwesen, die Kfz-Anmeldung oder etwa das BAföG. Den zentralen Zugang für die Bürger bildet bereits heute das Portal www.bund.de. Dort können nach Lebensbereichen geordnet Informationen über Internet-Angebote des Staates abgerufen werden


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