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Der Staat online

Mal eben zwischendurch einen Meldeantrag zu Hause am Sofa ausfüllen, im Café bei Espresso und Kuchen Einspruch gegen einen Bescheid erheben, vom Strandkorb aus die Steuererklärung verfassen – all das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits heute möglich.
E-Government, also die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung und zwischen den Behörden untereinander wird europaweit immer populärer. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über den aktuellen Entwicklungsstand von E-Government und die Möglichkeiten, wie Sie bei Ihrer elektronischen Kommunikation mit den Behörden auf Sicherheit achten können.

E-Government – was bedeutet das?

Die Online-Aktivitäten des Staates konzentrieren sich auf drei Wege:
Zum einen werden Informationen im Internet veröffentlicht: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, man erfährt online den Fahrplan des kommunalen Verkehrsverbunds oder die Namen der zuständigen Sachbearbeiter im Meldeamt. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, auf elektronischem Weg direkt Kontakt mit Ansprechpartnern in der Verwaltung aufzunehmen oder Formulare aus dem Internet herunter zu laden. Und dann gibt es noch jene Vorgänge wie die Entrichtung von Gebühren oder die Übermittlung von Formularen, die gleich zur Gänze online abgewickelt werden können.

Nationale E-Government Strategie

Der IT-Planungsrat hat die Nationale E-Government-Strategie (NEGS) im September 2010 beschlossen. Bund, Länder und Kommunen verständigten sich auf sechs Zielbereiche und 20 Unterziele, mit denen die elektronische Abwicklung von Verwaltungsdienstleistungen weiterentwickelt werden sollen. Die E-Government-Projekte orientieren sich in ganz Deutschland an diesen Zielen.

Mehr zu den Zielen und den bereits realisierten oder in Planung befindlichen Projekten finden Sie auf der Internetseite des IT-Planungsrates.


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