Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Mit aktueller Software internetfähige Geräte schützen

Vom 1. – 6. September 2017 haben Technikfans wieder die Möglichkeit, auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die neusten Trends und Innovationen rund um die Themen Verbraucherelektronik und vernetzte Heimgeräte zu erleben. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist vor Ort und informiert Sie in Halle 21a, was es bei smarten Geräten in Bezug auf IT-Sicherheit zu beachten gibt. Denn die Gefahr, dass Cyber-Kriminelle Schwachstellen ausnutzen, besteht bei jedem mit dem Internet verbundene Gerät. Neben Tablet, Smartphone, PC, gilt dies auch für "Wearable Devices" und smarte Haushaltsgeräte. Deswegen sollten Sie auch diese Geräte gut schützen.

Sicherheitsupdates von Software-Herstellern zählen grundsätzlich zu den wichtigsten Bausteinen eines umfassenden Schutzes vor Gefahren und Risiken aus dem Internet. Denn Cyber-Kriminelle durchsuchen Software-Produkte akribisch nach Sicherheitslücken, über die sie Schadsoftware einschleusen können. Gleichzeitig arbeiten die Software-Hersteller ebenfalls kontinuierlich daran, Sicherheitslücken noch vor potenziellen Angreifern zu finden und mit Updates zu schließen. Diese stellen sie ihren Kunden unverzüglich und kostenlos zur Verfügung, um möglichen Risiken vorzubeugen. Wie Sie vorgehen sollten, um kein Sicherheitsupdate zu verpassen, erklärt Ihnen BSI für Bürger in einem neuen Video.


Sicherheitsupdates automatisieren

Das BSI empfiehlt, bei jeder Software, ob Betriebssystem oder Anwendung, den automatischen Update-Service des Herstellers zu aktivieren. Auf diese Weise ruft das Programm bei jedem Start selbstständig über das Internet bereitgestellte Aktualisierungen und Updates ab. Damit stellen Sie sicher, kein Update zu verpassen. Hinzu kommt die regelmäßige Kontrolle, ob die verwendeten Produkte weiterhin vom Hersteller unterstützt werden. Läuft eine Produktunterstützung bald aus, sollten Sie auf ein alternatives Produkt umsteigen.

Stets aufmerksam sein – das BSI hilft

Wenngleich ein automatisiertes Patch-Management es erleichtert, in puncto Sicherheit stets auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, sollten Sie dennoch aufmerksam bleiben und auch aktiv nach Aktualisierungen Ausschau halten. Dazu können Sie die Webseite des Herstellers besuchen. Erhalten Sie per E-Mail-Anhang ein angebliches Sicherheitsupdate, sollten Sie die Mail grundsätzlich ignorieren, da solche Methoden von Internet-Kriminellen genutzt werden, um Schadsoftware zu verbreiten.

Eine weitere Möglichkeit der Information bietet das BSI mit dem Bürger-CERT Abo der sogenannten „Technischen Warnungen“, welche aktuelle Sicherheitshinweise enthalten. Diese informieren per E-Mail über Sicherheitslücken in Betriebssystemen und gängiger Software und verfügbare Sicherheitsupdates. Des Weiteren bietet der Leitfaden des BSI zum systematischen Patch-Management Hilfestellungen bei der Aktualisierung von Software, damit Sie sich auf diesem Weg aktiv vor bösen Überraschungen schützen können.