Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Neues Smartphone? So gelingt der Umzug wichtiger Daten

Nicht nur wer ein neues Smartphone unter dem Weihnachtsbaum findet, steht unter anderem vor der Aufgabe, eine Menge Daten wie Kontakte, Fotos oder Musik vom bisher genutzten Gerät zu sichern und auf das neue zu übertragen. Dabei helfen Back-ups der Smartphone-Inhalte, die sich mittels geeigneter Software erstellen lassen. Damit keine Daten abhandenkommen, hat Ihnen BSI für Bürger die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Welche Daten sollen gesichert werden?

Die größte Herausforderung stellt die Vielfalt und Kompatibilität der Daten dar, die auf einem Smartphone gespeichert sind. Von Dokumenten über Multimedia-Daten, Kontakten und Terminen bis hin zu diversen Apps sind alle Daten auf dem Smartphone mit bestimmten Versionen des Betriebssystems und der Apps gespeichert. Werden diese Daten beispielsweise auf ein anderes Betriebssystem übertragen oder mit einer anderen Version derselben App geöffnet, kann es zu Problemen kommen. Die Daten können dann eventuell gar nicht oder nur teilweise gelesen werden. Alle Daten mit einer einzigen Back-up-Lösung in wenigen einfachen Schritten zu übertragen, ist daher gerade bei einem Wechsel von Betriebssystemen schwierig. Welche Daten es alles auf einem Smartphone gibt und auf was Sie bei den einzelnen Datenformaten achten sollten, sollten Sie daher vorher überdenken.

Wie sollen Daten gesichert werden?

Der Einsatz einer passenden Back-up Software ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Daten auf dem neuen Smartphone gelesen und bearbeitet werden können. Bei vielen Geräte- oder Betriebssystemherstellern sind Datensicherungsprogramme im Lieferumfang enthalten und lassen sich problemlos nutzen, wenn das alte und neue Smartphone vom gleichen Hersteller sind. Steht ein Wechsel des Betriebssystems an, sollte geprüft werden, ob sich hierfür andere Programme zur Datensicherung anbieten.

Als Speichermedium für die Daten kann zum Beispiel ein Laptop, Computer oder eine Cloud genutzt werden. Zur Übertragung kann eine direkte Kabelverbindung, ein WLAN-Netz oder Bluetooth eingesetzt werden. Wer sich für eine Datensicherung in der Cloud entscheidet, sollte sich vorher mit einigen Sicherheitsaspekten beim Cloud-Computing auseinandersetzen. Hierzu zählt unter anderem, dass persönliche Daten verschlüsselt in der Cloud abgelegt werden sollten, damit die Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt sind. Manche Programme zur Datensicherung beinhalten eine entsprechende Verschlüsselungsfunktion. Auch wenn die Daten nicht in der Cloud gespeichert werden, ist eine Verschlüsselung ratsam.

Wann und wie sollen die Daten übertragen werden?

Sind alle ausgewählten Daten mit einem entsprechenden Back-up gesichert, können diese auf das neue Smartphone übertragen werden - entweder einzeln oder als komplette Back-up-Version. Zum erfolgreichen Abschluss sollte dann auf dem neuen Smartphone getestet werden, ob alle Daten wie gewünscht vorhanden sind. Ist alles komplett, steht der Freude am neuen Gerät nichts mehr im Wege.

Generell empfiehlt es sich auch abseits eines Gerätewechsels, die auf dem Smartphone befindlichen Daten regelmäßig zu sichern, damit wichtige Informationen auch im Falle eines Geräteverlusts oder -diebstahls erhalten bleiben. Legen Sie sich daher Ihren individuellen Back-up Plan zurecht.

Die Infografik zeigt sechs Punkte für den Back-up Plan beim Smartphone. Infografik Smartphone-Daten sichern

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