Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Wie sich Schadprogramme aussperren lassen

Die Einfallstore und Verbreitungswege für Schadprogramme sind zahlreich und vielfältig. Täglich werden neue Varianten von Trojanern, Ransomware und Co. entdeckt. Um sich dennoch sicher im Internet zu bewegen, ohne digitalen Schädlingen einen Weg auf die eigenen Geräte zu ermöglichen, sollten Sie die Einfallstore konsequent absichern. In einer Reihe von Erklärvideos zeigt das BSI anschaulich, wie dies gelingt.

Router - Eingangstor zum Heimnetzwerk

Eine gut gesicherte Haustüre hält so manchen Einbrecher ab – im Heimnetzwerk ist dies der Router, der Malware am Eindringen hindern kann. Der Absicherung dieses Zugangspunktes zum Internet sollte deshalb eine besondere Aufmerksamkeit zukommen. Denn im Smart-Home-Zeitalter sind im Heimnetzwerk immer mehr Geräte im Haushalt verbunden – über das WLAN nicht nur PC oder Smartphone, sondern beispielsweise auch der Fernseher, ein Sprachassistent und weitere vernetzte Geräte.

E-Mails - gerne mit Schadcode im Gepäck

Nach wie vor zählt die E-Mail zu den beliebtesten Transportmitteln für schädliche Programme. Nehmen Sie sich Zeit für den "Drei-Sekunden-Sicherheits-Check", bevor E-Mails oder gar deren Anhänge geöffnet werden. Dies gilt besonders bei Nachrichten von unbekannten Absendern oder mit unüblichen Betreffzeilen!

Öffentliche WLAN - mögliche Mitleser

Unterwegs ist der Internetzugriff über öffentliche WLAN eine praktische Sache. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn oft erfolgt die Datenübertragung über diese Verbindungen unverschlüsselt. Wer auf die Übertragung persönlicher Informationen wie Zugangsdaten und Passwörter verzichtet oder hierzu eine verschlüsselte Verbindung, beispielsweise über VPN nutzt, kann sicher von einem öffentlichen WLAN profitieren.

Administratorenrechte – nicht zum Surfen geeignet

Für bestimmte Aktionen, beispielsweise die Installation von Programmen, sind auf dem PC Administratorenrechte erforderlich. Mit nur wenigen Schritten lässt sich ein Nutzerkonto ohne Admin-Rechte einrichten, das für den normalen Gebrauch des Gerätes genutzt werden sollte. Denn wer mit Administratorenrechten im Internet surft, riskiert, dass Malware in tiefliegende Systembereiche eindringt und dort umso schwerwiegendere Schäden verursacht.

Updates – offene Sicherheitslücken schließen

Viele Softwarehersteller bieten Patches und Updates automatisiert an. Andere weisen mit Systemnachrichten auf ihre Verfügbarkeit hin. Ein möglichst zeitnahes Einspielen dieser Aktualisierungen trägt erheblich zum Schutz vor Schadprogrammen bei, indem diese Updates Sicherheitslücken schließen.

Welche Arten von Schadprogrammen auf PC, Smartphone und Co. ihr Unwesen treiben, erklären wir in unserem Beitrag "Schadprogramme: Vom einfachen Wurm zum komplexen Werkzeug".

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