Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Schutzmaßnahmen gegen PUP

  • Installieren Sie nur Software, die tatsächlich notwendig ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Betriebssystem auf den Zustand zurücksetzen können, auf dem es sich vor Installation des neuen Programms befand. Unter Windows ist das ein Wiederherstellungspunkt, für Linux gibt es Zusatzsoftware, die das leistet. Unter OS X sind Anwendungen und Betriebssystem nicht so eng verzahnt wie unter Windows. Trotzdem ist eine Sicherungskopie mit Time Machine (ab OS X 10.5 "Leopard") empfehlenswert.
  • Bedenken Sie, dass "kostenlose Software" häufig nicht kostenlos ist, sondern womöglich Benutzerprofile erstellt, die an die Werbewirtschaft weiterverkauft werden können. Auch kann "kostenlose" Software mit potenziell unerwünschter Software gebündelt sein.
  • Auch Download-Portale werden üblicherweise nicht von gemeinnützigen Stiftungen betrieben, sondern von gewinnorientierten Unternehmen. Beziehen Sie Software aus seriösen Quellen.
  • Achten Sie bei der Installation auf Angebote, weitere Software auf Ihrem Gerät zu installieren und lehnen Sie diese grundsätzlich ab. Rechnen Sie mit doppelten Verneinungen in der Frage, ob die Software installiert werden soll.
  • Halten Sie Ihr Virenschutzprogramm aktuell. Wird dieses fündig, notieren Sie sich den Namen der PUP und suchen Sie im Internet nach Lösungsvorschlägen zur Bereinigung. Womöglich werden Sie von anderen Betroffenen hören, dass eine Bereinigung durch Ihr Virenschutzprogramm alleine nicht ausreicht und welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das PUP vollständig zu entfernen.

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