Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Schutzmaßnahmen

Ideal wäre es natürlich, es käme nicht erst zum Cyber-Mobbing. Wenn alle Menschen darauf verzichten könnten, andere zu demütigen, sei es aus einem Gefühl der Rache heraus oder um sich der eigenen Dominanz über den oder der Nächsten zu überzeugen. Da das zwar schön wäre, aber leider nicht so ist, finden Sie nachfolgend Tipps um potenziellen Mobbern keinen Hebel gegen Sie inn die Hand zu geben.

  • Geben Sie online nicht mehr über sich preis als notwendig. Überschlafen Sie vielleicht eine Nachricht noch einmal, bevor Sie diese veröffentlichen. Was einmal im Internet ist, lässt sich kaum noch rückgängig machen.
  • Jedes Foto von Ihnen lässt sich manipulieren und zwar auch so, dass die Manipulation nicht offensichtlich ist.
  • Brechen Sie eine hitzige Online-Diskussion ab oder deeskalieren Sie. Geben Sie Ihrem Diskussionspartner nicht das Gefühl, er oder sie müsse sich an Ihnen rächen.
  • Sprechen Sie mit ihren Kindern über Cyber-Mobbing und darüber, welche erheblichen auch langfristigen Auswirkungen damit verbunden sein können.
  • Auf sozialen Medien wie Facebook dürfen Freunde häufig Dinge sehen, die für andere gesperrt sind. Lassen Sie sich auch deshalb nicht auf "Freundschaften" mit fremden Personen ein, die Sie nicht aus dem realen Leben kennen.
  • Manche Instant Messenger sind mit sozialen Netzwerken wie Facebook verknüpft. Es ist dann leicht, den Überblick darüber zu verlieren, welche Inhalte Sie für welchen Personenkreis freigegeben haben.