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Datenverschlüsselung

Verschlüsselung kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein: Auf einem gemeinsam genutzten Computer kann sie Daten für die Mitbenutzer unlesbar machen. Gleiches gilt für Personen, die sich unberechtigt Zugang zu Ihrem Computer verschaffen. Informationen auf mobilen Geräten wie Notebooks und USB-Speichermedien geraten nicht in falsche Hände, wenn das Gerät gestohlen wird oder verloren geht und die Daten darauf verschlüsselt sind.

Deshalb sollten Sie sich, bevor Sie ein Verschlüsselungsverfahren nutzen, zunächst überlegen, vor wessen Zugriff Daten geschützt werden sollen? Techniken zur Verschlüsselung ganzer Festplatten-Partitionen oder anderer Datenspeicher schützen die Daten prinzipiell nur, wenn die Geräte ausgeschaltet sind. Sobald beim Einschalten das Passwort zur Entschlüsselung eingegeben wird, ist der Zugriff auf die Daten wie bei einer unverschlüsselten Festplatte möglich – gegebenenfalls also auch für andere Anwender im Netzwerk oder andere Benutzerkonten des Computers.

Schließlich muss man sich im Klaren darüber sein, dass für kein heute in der Praxis eingesetztes Verschlüsselungsverfahren eine absolute Sicherheitsgarantie gibt. Verfahren, die heute als sicher gelten, könnten in Zukunft leicht zu knacken sein. Der wesentlichste Unsicherheitsfaktor ist dabei die Möglichkeit grundlegender wissenschaftlicher Fortschritte auf verschiedenen für die Kryptographie relevanten Gebieten.

Wenn Sie nicht auf einem Speicher abgelegte Daten, sondern Kommunikationsdaten verschlüsseln wollen, etwa E-Mails, lesen Sie das Kapitel "Verschlüsselt kommunizieren".


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