Navigation und Service


Falsche Antivirensoftware

Illustration

Beliebte Betrugsmasche: Verbreitung falscher Antivirensoftware nimmt zu

Immer öfter versuchen Internetkriminelle Nutzern falsche Antivirensoftware unterzujubeln. Dazu erhalten diese beim Surfen im Netz die angebliche Warnung, ihr Rechner sei mit Malware infiziert. Diese Warnungen erscheinen in einem separaten Browserfenster und sehen denen seriöser Antivirenprogramme täuschend ähnlich. Um die vermeintlich dramatische Infektion des PCs mit einem Schädling zu beseitigen, wird der Anwender aufgefordert, ein angegebenes Virenschutzprogramm herunterzuladen.

Nach der Installation der vermeintlichen Antivirenlösung erscheint eine Aufforderung zum Erwerb des Programms oder auch zum Erwerb einer Lizenz. Verweigert der Nutzer dies, öffnen sich in gewissen Zeitabständen immer wieder falsche Virenwarnungen, verbunden mit der Aufforderung zur Bezahlung.

Die angebotenen Programme haben jedoch häufig überhaupt keine Funktion. Sie dienen lediglich dazu, den Nutzer zum Kauf zu bewegen und an die Kreditkartendaten zu gelangen. Zum Teil werden PCs beim Download des "Schutzprogramms" mit Schädlingen infiziert, um sie beispielsweise an ein Bot-Netz anzuschließen.

Wie solche gefälschten Virenwarnungen und Antivirenprogramme aussehen, können Sie sich auf der Webseite von heise.de anschauen.

So schützen Sie sich - Virenschutzprogramm:

Seien Sie misstrauisch gegenüber unaufgeforderten Softwareangeboten und beziehen Sie Antivirensoftware grundsätzlich nur über seriöse Anbieter.

Die Wahl eines geeigneten Virenschutzprogramms ist bei Windows-basierten Systemen besonders wichtig.
Für einen hinreichenden Schutz des Systems gegen Computer-Viren und andere Schadprogramme
kommen für Privatanwender sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Varianten von Virenschutz-Software infrage. Letztere verfügen unter Umständen über mehr Bedienungskomfort.
Sofern die sinnvollen, zusätzlichen Funktionen der kostenpflichtigen Lösungen, wie beispielsweise

  • Kinderschutzfilter
  • Überwachung von Browser- und E-Mail-Aktivitäten auf Schadprogramme
  • erweiterte, verhaltensbasierte Erkennung von Schadsoftware

dennoch nicht benötigt werden, sind kostenlose Virenschutzprogramme ausreichend. Dazu zählen z. B.#

Diese Virenschutzprogramme verfügen über eine deutschsprachige Benutzeroberfläche. Sie lassen sich einfach in das Windows-Betriebssystem integrieren, nutzen automatische Updates und haben eine gute Erkennungsrate.
Auch der Hersteller des Betriebssystems selbst bietet mit Microsoft Security Essentials ein kostenloses Virenschutzprogramm an.



© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. All rights reserved