Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Basisschutz - Sichere Einstellung

Bereits beim Einrichten Ihres Kontos für das soziale Netzwerk können Sie bekannte Schwachstellen vermeiden. Das Beachten der folgenden Empfehlungen kann das Sicherheitsniveau Ihres Computers bereits beachtlich steigern.

Verwenden Sie sichere Passwörter

Alle Informationen zur Erstellung und Handhabung eines guten Passwortes lesen Sie in unserem Basisschutz "Passwörter"

Achten Sie auf die Verwendung Ihrer Daten zu Werbezwecken

Vermeiden Sie, dass Ihren "Freunden" der Eindruck vermittelt wird, Sie persönlich würden bestimmte Produkte weiterempfehlen, wenn dies nicht den Tatsachen entspricht. Dies können Sie in der Regel in den Einstellungen Ihres Kontos für das soziale Netzwerk unterbinden.

Verbessern Sie Ihre Login-Sicherheitsmechanismen

Verlassen Sie sich nicht nur auf die Sicherheit Ihres Passwortes. Nutzen Sie eventuell angebotene Möglichkeiten Ihres Plattformbetreibers, wie z.B.

  • E-Mail-Benachrichtigungen bei unauthorisierten Zugriffsversuchen. Überwachen Sie so die Logins (bzw. Loginversuche) Ihres Kontos
  • oder erweitern Sie Ihre Authentisierung durch die zusätzliche Eingabe eines Sicherheitscodes. Diesen erhalten Sie bei jedem Login per SMS auf Ihr Handy.

Verwenden Sie alternative Authentisierungsmechanismen

Nutzen Sie Einmalpasswörter (OTP) über Handy oder Single Sign-On Verfahren.

Prüfen Sie kritisch die Auffindbarkeit Ihrer Profildaten über Suchmaschinen

Unter Umständen kann Ihr Profil oder Teile davon im Internet auch von Nutzern gefunden werden, die keine Mitglieder Ihres sozialen Netzwerkes sind.

Legen Sie fest, wer Sie auf Bildern verlinken darf

Lassen Sie sich immer um Erlaubnis bitten, um auf Bildern verlinkt zu werden. Nutzen Sie hierzu die Einstellmöglichkeiten in Ihrem sozialen Netzwerk-Konto.

Stellen Sie keine trivialen Fragen zur Passwortwiederherstellung

In vielen Fällen haben Sie die Möglichkeit, eine selbstformulierte Sicherheitsfrage zu hinterlegen, die Ihnen bei einem fehlgeschlagenen Einlogversuch gestellt wird. Verwenden Sie hierbei keine offensichtlich bekannten Informationen aus Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld, insbesondere nicht, wenn die Antwort aus den von Ihnen im Internet verfügbaren Daten ableitbar ist.

Prüfen Sie, welche Drittkomponenten Zugriff auf Ihr soziales Netzwerk haben

Browser-PlugIns und andere Websites mit Zugriffsrechten auf Ihren Account sind eine zusätzliche Gefahr. Hiermit sollte möglichst restriktiv umgegangen werden.

Regeln Sie die Zugriffsrechte anderer auf Ihre Daten

Der Zweck sozialer Netzwerke ist unter anderem persönliche Informationen mit anderen Personen zu teilen. Seien Sie bei der Vergabe, wem Sie welche Informationen über sich zugänglich machen möglichst restriktiv.

Lassen Sie Ihr E-Mail-Adressbuch nicht nach Freunden durchsuchen

Viele soziale Netzwerke fordern Sie auf, Ihre Zugangsdaten für Ihr E-Mail-Konto einzugeben, um Ihr Adressbuch nach Personen zu durchsuchen, die bereits im Netzwerk angemeldet sind. Damit geben Sie eventuell auch E-Mail-Adressen von Personen preis, die nicht Mitglied in diesem Netzwerk sind. Schützen Sie die Privatsphäre dieser Personen. Zum anderen sollten Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten niemals an Dritte weiter geben.

Verwendung von Aktiven Inhalten und Cookies

Nahezu alle Plattformen erzwingen von Ihnen die Freigabe zur Nutzung von Javascript und Cookies in Ihrem Browser. Dies widerspricht der gängigen Sicherheitsempfehlung. Bedenken Sie, dass Sie sich einem erhöhten Sicherheitsrisiko aussetzen, wenn Sie die Verwendung von Javascript und Cookies in Ihrem Browser zulassen.

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