Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Funktionsumfang

Wie funktionieren Systeme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen an Computer, Tablet und Smartphone?

Der Funktionsumfang von Lösungen für den Kinder- und Jugendschutz ist groß. Er kann je nach verwendetem System etwa folgende Maßnahmen umfassen:

  • Sperrung bestimmter Internetinhalte
  • Beschränkung der Nutzungszeiten
  • Beschränkung der Laufzeit bestimmter Programme
  • Definition bestimmter Laufwerke oder Verzeichnisse, die von Kindern nicht aufgerufen werden können
  • Absicherung von Systemeinstellung gegen unbefugte Abänderung
  • Benachrichtigung über die Aktivitäten, die z.B. am Computer durchgeführt wurden, etwa per E-Mail
  • Überwachung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken
  • Sperrung von Diensten und Anwendungen
  • Anlegen von verschiedenen Profilen nach Alter bei Mehrfachnutzung
  • Fest definierte Startseiten für den Browser
  • ...

Zum Einsatz kommen verschiedene Arten von "Family-Filtern" mit unterschiedlichem Funktionsumfang.

Dies sind

  • Bestandteile der Login-Software die zuweilen von Mobilfunkanbietern und Zugangsprovidern angeboten werden
  • Software als eigenständiges Jugendschutz-Programm, sowie
  • Sicherheitsprodukte in Verbindung mit Internetsicherheitslösungen von Virenschutzsoftwareherstellern

Für die Prüfung der Qualität solcher Software ist in Deutschland die Kommission für Jugendmedienschutz (KMJ) zuständig. Die Kriterien für die Anerkennung von Jugendschutzprogrammen sowie den aktuellen Stand der Prüfung derartiger Systeme erhalten Sie bei der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM).