Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

E-Government – Wie funktioniert das sicher?

Grundvoraussetzungen für E-Government

Wer als Bürgerin oder Bürger E-Government-Angebote nutzen will, muss über einen PC oder Laptop sowie einen Internetzugang und die entsprechende Software (zum Beispiel: Browser, Adobe Reader) verfügen. Darüber hinaus muss für die E-Mail-Kommunikation ein entsprechendes Konto für das Senden, Empfangen und Verwalten der Nachrichten existieren.

Signatur und Verschlüsselung

Behörden müssen überprüfen, ob ihre "elektronischen Kunden" auch dazu berechtigt sind, bestimmte Angebote in Anspruch zu nehmen. So dürfen etwa die Daten zum Fortschritt eines konkreten Verfahrens nur von den daran Beteiligten eingesehen werden. Um Nachrichten während der elektronischen Übermittlung für Dritte unlesbar zu machen, werden digitale Verschlüsselungsverfahren eingesetzt. Dabei übernimmt die Verschlüsselung die Rolle des Briefumschlags, der dafür sorgt, dass die Inhalte während der Übermittlung nicht einsehbar bzw. für Dritte unverständlich sind. Nur jener Empfänger, der über den richtigen digitalen Schlüssel verfügt, kann "den Brief öffnen" und die Daten wieder lesen. Detaillierte Informationen zu diesen Techniken finden Sie im Bereich "Datenverschlüsselung" auf unserer Webseite. Zur Feststellung der Identität (in der Fachsprache "Authentifizierung") wird in vielen Fällen ein Signaturverfahren mit Zertifikaten genutzt. Auf so genannten Signaturkarten, die mittlerweile bei zahlreichen Anbietern erhältlich sind, wird dabei der private digitale Schlüssel eines Teilnehmers sicher abgelegt. So kann dieser seine Nachrichten elektronisch signieren und an ihn gerichtete Nachrichten öffnen. Dadurch wird die Unversehrtheit und die Echtheit der Daten gewährleistet und jede Form von unechten beziehungsweise manipulierten Daten erkannt. Signaturkarten erhalten Sie beispielsweise bei D-Trust, einem Tochterunternehmen der Bundesdruckerei, oder bei der Deutschen Post.

Barrierefreiheit

Die öffentliche Verwaltung ist nach dem Behindertengleichstellungsgesetz dazu verpflichtet, ihre Online-Angebote Menschen mit Behinderungen, insbesondere solchen mit eingeschränkter Sehleistung, zugänglich zu machen. Die Webseiten von Behörden sind daher so gestaltet, dass Vorleseprogramme die inhaltlich logische Reihenfolge der Texte und Informationen erkennen. Grafiken und Bilder sind mit Erklärungstexten hinterlegt. Farben und Kontraste sind so gewählt, dass auch farbenblinden Personen keine Informationen entgehen.

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